Archiv für die Kategorie „Social Media“

HP Winter Summit 2010 – Tag 2

Eigentlich war ja geplant, dass ich nicht nur am ersten Tag vom HP Winter Summit einen detaillierten Live-Blog schreibe, sondern auch vom zweiten Tag. Nachdem aber alle Sessions am Donnerstag  stattgefunden haben, gibt es jetzt einfach eine Zusammenfassung des ersten Abends und des zweiten Tages sowie ein Resümee.

Live-Blog vom HP Winter Summit: Tag 1

Heute startet im Schweizer Skigebiet Flims der HP Winter Summit 2010, bei dem 60 internationalle Blogger und Journalisten eingeflogen werden. Die Gäste erwarten zwei Tage voller Spaß sowie spannende Sessions, bei der die neuesten Produkt-Highlights von HP getestet werden können. Als einer von drei Österreichern wurde ich (Jonny Jelinek von webfeuer) eingeladen, live bei diesem Event dabei zu sein, und da lass ich mich natürlich nicht zweimal bitten 🙂

Twitterwall war gestern – Hier ist die Social Media Wall!

Auf Social Media Konferenzen, Barcamps und anderen Webterminen wird sie ja immer gern eingesetzt: Die Twitterwall. Dadurch können die Gäste sowie alle, die nicht vor Ort sind, mit einem vorher definierten Hashtag live mitreden, Vorträge kommentieren oder das beliebte „Fishing for Retweets“ betreiben. Allerdings eben nur jene, die (wie der Name schon sagt) einen Twitter-Account besitzen. Angesichts der relativ geringen Zahl an Twitterern in Österreich ist das natürlich nur bei einer spezifischen Zielgruppe sinnvoll.

webfeuer beim HP Winter Summit 2010 in der Schweiz!

Von 09. bis 10. Dezember findet unter dem Motto „Unleash your creativity on the Piste“ der HP Winter Summit im Schweizer Skigebiet Flims statt, wo aktuelle Produkt-Neuheiten, eine Menge Spaß und einige Überraschungen auf die Gäste warten.

Sales steigern durch Social Media Marketing – Best Practice

Eines gleich vorweg: Man sollte nicht den Fehler machen, Social Media (Facebook, Twitter & Co) als Verkaufstools zu sehen, mit denen sich der Umsatz von heute auf morgen steigern lässt. Social Media Marketing dient in erster Linie der Kommunikation und soll einen Dialog mit der Zielgruppe ermöglichen und dadurch das Markenerlebnis steigern. Wo dabei der Return of Investement liegt, wird in dem Video-Klassiker „Social Media ROI: Socialnomics“ sehr anschaulich erklärt.

Die Mark Zuckerberg Halloween Maske!

Am 31. Oktober ist wieder Halloween. Während sich die einen für das Grusel-Fest des Jahres möglichst blutig verkleiden, überlegen sich andere ganz ausgefallene Verkleidungen. Und wer gar keine Idee hat, für den haben wir von webfeuer hier genau das Richtige: Die Mark Zuckerberg Halloween Maske zum Ausdrucken!

Wie Sie auf Facebook die junge Zielgruppe erreichen

In den ersten Jahren des neuen Jahrtausends wurden die Fragen nach der Handynummer bei Jugendlichen immer beliebter. Es wurde gestritten, geflirtet, Schluss gemacht per Handy. Jeder brauchte eines, manche Kinder hatten schon mit 8 – 9 Jahren ihr erstes Handy. Doch ist die Frage nach der Handynummer noch aktuell? Immer öfter fragen Jugendliche heutzutage nicht mehr nach der Handynummer sondern danach, einander bei Facebook zu adden. Facebook hat also die Art der Kommunikation innerhalb von ein bis zwei Jahren grundlegend geändert. Müssen Unternehmen ihre Art zu kommunizieren jetzt auch ändern? Zahlt sich Werbung in Social Media für Jugendliche überhaupt aus? Die Frage kann ganz klar mit Ja beantwortet werden. Leider ist Österreich hier, wie prinzipiell im gesamten Online Werbe Bereich, der restlichen Welt hinterher. In Österreich belaufen sich die Spendings im Online Bereich bei ~ 7 %, in Großbritannien sind es weit über 30 %.

Facebook Places jetzt schon in Österreich nutzen!

Facebook Places Update | 16. Februar 2011: Heute Nacht wurde Facebook Places offiziell auch in Österreich gestartet. Das macht den Workaround über VPN natürlich hinfällig. Alle Infos zu Facebook Places findet ihr z.B. im Blog von Thomas Hutter: Facebook Places – Eine umfassende Übersicht

Und für den Fall, dass in Kürze auch „Facebook Deals“ in Österreich gelaunched wird: Facebook Deals FAQ bei facebookmarketing.de

Der neueste Winter-Trend: Social Media Skiing

Bis vor kurzem ging es noch darum, das „normale“ Internet mit Social Media zu verbinden. Der nächste Schritt ist die Verbindung zwischen Social Media und der realen Welt. Vor allem durch die rasante Verbreitung von Smart Phones wird die virtuelle Welt immer stärker mit der Offline-Welt verknüpft.

Wie die nahe Zukunft in diesem Bereich aussehen könnte, hat zuletzt auch Coca Cola mit der „Real Life Like“-Funktion sehr eindrucksvoll gezeigt. In einem Wasserpark in Israel (der „Coca Cola Village“) konnten Besucher über ein Armband reale Plätze und Attraktionen „liken“, was wiederum in ihrem Facebook-Profil gepostet wurde.

Zeig der Welt, was dir gefällt… und was nicht.

Ein Aspekt von Social Media ist mit Sicherheit die Entwicklung, dass die User mitreden und der Welt sagen wollen, was ihnen gefällt und auch, was ihnen nicht gefällt. Facebook hat diese Entwicklung mit dem „Like“-Button stark beeinflusst. Der ewige Wunsch der Facebook-User nach einem „Dislike“-Button wird aber weiterhin ignoriert und wurde kürzlich sogar von Betrügern missbraucht, um mit einem Fake-Button an Userdaten zu gelangen.

Foursquare in Österreich: Best Practice & Worst Practice

Experten sind sich sicher: Die sozialen Netzwerke der Zukunft sind sogenannte Location Based Services (LBS). Dabei handelt es sich um mobile Dienste, die den eigenen Standort via GPS ermitteln und die Möglichkeit bieten, mit der Umgebung zu interagieren. Ergänzt um das eigene Freundes-Netzwerk und der „Teilen-Funktion“ entsteht so eine neue Form von Social Media. Foursquare ist in diesem Bereich Marktführer und mit weltweit rund 2 Mio. Usern am weitesten verbreitet – Tendenz stark steigend. Worum es bei Foursquare genau geht und wie Unternehmen die Plattform nutzen können, erfahrt ihr hier.

Was passiert mit Facebook-Pages, die gegen die neuen Richtlinien verstoßen?

Das haben wir uns auch gefragt, nachdem wir erfahren haben, dass Facebook die Richtlinien für Seitennamen geändert hat. Unter anderem heißt es hier: „Seitennamen dürfen keine Slogans, überflüssige Beschreibungen oder unnötige Qualifikatoren  – wie zum Beispiel „offiziell“ – enthalten.

Da unsere Facebook-Seite den Titel „webfeuer – Social Media und mehr!“ trägt, liegt der Gedanke nahe, dass wir damit gegen die Richtlinien zu verstoßen könnten. Wir wollen jetzt keine schlafenden Hunde wecken, aber eigentlich lautet unser offizieller Firmenname nämlich „webfeuer OG“, allerdings ist der Zusatz kein Slogan per se, sondern ein Claim, der ja auch Teil unseres Logos ist.

Diaspora – Eine echte Facebook-Alternative?

Eines gleich vorweg: Nein, es gibt sie noch nicht, die Alternative zu Facebook. Aber vielleicht bald. Nach wie vor ist das „million dollar baby“ von Mark Zuckerberg das Aushängeschild im Social Web, mit über zwei Millionen Usern allein in Österreich.

Doch nicht alles läuft bei Facebook so erfreulich, wie der tägliche Zuwachs an neuen Fans. Seitens Datenschützern hagelt es, trotz vieler Optimierungsversuche von Facebook, Kritik wegen der komplexen Privatsphäre-Einstellungen. Ob der früher heißeste Anwärter auf die WWWeltherrschaft Google mit seinem geplanten Facebook-Klon Google.me hier eine Antwort bietet, ist zu bezweifeln – zumal die ja nicht nur in dem selben, sondern in noch einem größeren Boot sitzen.

OK Go: Viral-Marketing Best Practice

Videos von OK Go als Selbstläufer

Was muss ein Musikvideo haben, damit es sich über soziale Netzwerke von selbst verbreiten und somit eine der kostengünstigen Varianten der Promotion bietet? Das fragen sich vor allem in Zeiten, wo die Musikindustrie am Boden ist, immer mehr Bands. Ein YouTube-Hit entsteht aber nicht von allein, und nur die wenigsten Videos haben das Zeug zu erfolgreichem Viral-Marketing. Worauf kommt es also an?

Die Zukunft von Social Media

Social Media im Jahr 2012

Wenn man das Internet mit dem vergleicht, was wir vor 3 Jahren als solches bezeichnet haben, wird klar, wie schnell sich die Web-Welt dreht. Bereits jetzt werden erste Ansätze gemacht, um Social Media und das Verhalten der User erneut zu revolutionieren. Und wie geht es weiter?

Die Zukunft von Social Media | Bild: aboutpixel.de / silverbird

Hier sind 10 Annahmen, wie Social Media in Zukunft aussehen könnte, basierend auf einer umfangreichen Präsentation im Blog von Freddie Laker:

1. Die Einstellung zur Privatsphäre wird sich ändern

Es wird einen kulturellen Wandel geben, bei dem das Preisgeben von persönlichen Informationen auf diversen Social Media Plattformen mehr und mehr akzeptiert wird. Die eigenen Vorlieben, Gedanken, Meinungen, Fotos, Videos und vieles mehr zu teilen wird die Norm sein und die Bedenken werden sich drastisch verringern.

2. Location Based Services (LBS)

Ohne Zweifel werden mobile Endgeräte noch viel mehr mit Social Media verschmelzen. Ein großes Schlagword dabei wird das „Location Based Service“. Beim LBS wird mithilfe von GPS-basierten Karten auf mobilen Endgeräten angezeigt, wo man sich selbst befindet und auch, wo genau sich die eigenen Freunde befinden. Real-time Angebote aus der Umgebung werden genauso integriert, wie dazugehörige Reviews. Bereits jetzt haben Services wie Foursquare oder Gowalla damit begonnen, und LBS wird ohne Zweifel die nächste große Revolution im Bereich Social Media. Auch die Bereitschaft den eigenen Standort bekannt zu geben, wird deutlich ansteigen und genauso akzeptiert werden, wie die eigenen Gedanken und Tätigkeiten öffentlich zu machen. Dadurch wird sich auch im Bereich „Social CRM“ die Art, wie Firmen ihre Businesskontakte und Kunden betreuen, drastisch verändern.

3. Komplette Dezentralisierung von Social Networks

Das Konzept des Freundes-Netzwerks wird plattformunabhängig sein. Die persönlichen Informationen und auch die verknüpften Kontakte werden sich problemlos auf jede Plattform übertragen lassen. Der Anfang ist bereits jetzt mit Facebook Connect und Googles FriendConnect gemacht worden.

4. Unsere Interaktion mit Suchmaschinen wird sich verändern

Googles Echtzeitsuche, die jetzt auch Twitter, Facebook, Blog-Posts und User-Reviews anzeigt wird noch viel mehr Gewichtung haben. Die „Social Search“ wird die Art unserer Interaktion mit Suchmaschinen verändern. Nachdem damit relevante Inhalte aus unseren persönlichen Netzwerken in den obersten Suchergebnissen angezeigt werden, werden diese auch persönlicher. Die Wichtigkeit „digitaler Meinungsbildner“ wird enorm ansteigen.

5. Aufstieg der Content Aggregatoren

Die Menge der Online Inhalte steigt exponentiell, die meisten User haben wenigstens drei Online Profile, von Social Networks über Microblogging bis hin zu Social News Seiten. Diesen Anstieg des produzierten Contents zu managen wird eine Herausforderung und Content Aggregatoren mit der Fähigkeit diese zu filtern, aufzubereiten und einfach bedienbare Services anzubieten werden dann die neuen Halbgötter im Internet.

6. Social Media Augmented Reality

„Augmented Reality“ bezeichnet eine Technologie, bei der die „reale Welt“ mit mobilen Endgeräten verschmilzt. Beispiel: Die Handykamera wird auf den Stephansdom gerichtet, und am Display werden alle Informationen dazu angezeigt. Informationen aus Social Media-Plattformen werden dabei dann ebenfalls integriert werden. Bei einem Anruf mit dem Handy wird auch gleich real-time Updates aus Facebook und Twitter bei den Kontakten angezeigt, um zu sehen, was der gleich Angerufene derzeit macht.

7. Influencer Marketing wird neu definiert

Da Social Media mehr und mehr Bereiche auch außerhalb von Plattformen durchdringt, wird die Bedeutung von Influencer Marketing deutlich ansteigen. So wird die Integration von Twitter und Usermeinungen bei Google dafür sorgen, dass die Inhalte in den Suchergebnissen sich nicht nach dem berüchtigten PageRank oder gutem SEO richten, sondern nach „Social Influence“, Popularität und Relevanz in den sozialen Netzwerken. Jene User (Influencer) herauszusuchen, die den Firmen helfen die Zielgruppe bestmöglich zu erreichen und Inhalte erfolgreich zu verbreiten wird der effektivste und wichtigste Weg im Online Marketing werden.

8. Ratings und Reviews überall

In der heutigen Zeit eine kommerzielle Website zu haben, die keine Möglichkeit für Userreviews bietet, kann sich bereits jetzt negativ auf die Online Verkäufe auswirken. Zukünftig wird es das A und O im Online-Handel sein Userreviews zuzulassen Produkten und offenes Feedback der Kunden zu akzeptieren.

9. Auf der (Google) Welle reiten

Google Wave steht gerade erst am Anfang und ist im Moment lediglich für Entwickler und eine relativ kleine Zielgruppe interessant, hat allerdings großes Potential um Kollaborationen und Engagement zu revolutionieren. Google Wave bietet im Bereich Marketing einen einzigartigen und Weg, um die Interaktionen zwischen den Kunden untereinander zu ermöglichen. Und zwar auf eine Weise, die Welten von dem entfernt ist, was wir bisher kennen und nutzen. Pfiffige Marketingleute werden Erweiterungen für Wave entwickeln, die die Kommunikation zu einem Markenerlebnis machen, und damit ein neues Level der Interaktion schaffen – von „Crowdsourced Storytelling“ bis hin zu „Crowdsourced Product Design“.

10. Semantisches Web

2009 richtete sich der Fokus sehr auf das „real-time“-Prinzip von Social Media. Die Folgen von Kundenfeedback und Marken-Interaktion durch Facebook oder Twitter brachte Marketers dazu den Blick in Richtung Social Media Tools zu richten. Wenn wir jetzt in die Zukunft schauen, müssen wir ein Auge darauf haben, wie sich das Internet entwickelt und die wahrscheinlichste Antwort, was das Internet demnächst revolutionieren wird ist: das semantische Web (Semantik = Bedeutungslehre). In einer „semantischen Web-Welt“ werden die relevantesten Suchergebnisse danach ausgewählt, was Suchmaschinen über uns wissen (wie z.B. den Informationen in unseren öffentlichen Social Media Profilen) und unser Verhalten im Web wird mit einbezogen. Diese Entwicklung wird auch das Marketing im Internet stark beeinflussen.

Wie auch immer Social Media in Zukunft aussehen wird, fest steht, dass soziale Netzwerke nicht mehr aus dem Internet wegzudenken sind. Die Entwicklung in diese Richtungen hat bereits jetzt begonnen, und das Internet wird unaufhörlich in rasantem Tempo revolutioniert.

Dieser Artikel wurde von mir aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt und mit eigenen Ideen erweitert. Hier geht’s zum Original-Posting von Freddie Laker.

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