Der neueste Winter-Trend: Social Media Skiing

Bis vor kurzem ging es noch darum, das „normale“ Internet mit Social Media zu verbinden. Der nächste Schritt ist die Verbindung zwischen Social Media und der realen Welt. Vor allem durch die rasante Verbreitung von Smart Phones wird die virtuelle Welt immer stärker mit der Offline-Welt verknüpft.

Wie die nahe Zukunft in diesem Bereich aussehen könnte, hat zuletzt auch Coca Cola mit der „Real Life Like“-Funktion sehr eindrucksvoll gezeigt. In einem Wasserpark in Israel (der „Coca Cola Village“) konnten Besucher über ein Armband reale Plätze und Attraktionen „liken“, was wiederum in ihrem Facebook-Profil gepostet wurde.

Und das war erst der Anfang. Denn der große Trend im nächsten Jahr wird ohne Zweifel „Location Based Service“ heißen. Dabei handelt es sich um ortsbezogene, mobile Dienste, die es den Usern ermöglichen, in reale Orte „einzuchecken“ und ihre Freunde in sozialen Netzwerken darüber zu informieren. Hier hatten bis jetzt Foursquare und Gowalla die Nase vorn, wahrscheinlich aber nur, bis Facebook Places weltweit verfügbar ist. Allerdings wurden die einstigen Mitbewerber als Places-Partner integriert, wodurch sich auch für die beiden Vorreiter neue Möglichkeiten ergeben.

Bei uns wird es wohl noch ein wenig dauern, bis diese Dienste den Massenmarkt erreichen. In den USA werden aber bereits die nächsten Versuche gemacht, um Location Based Services auf bisher ungeahnte Art und Weise zu nutzen:

Social Media Skiing – Einchecken auf der Piste

Skifahren 2.0 – so könnte man die Idee bezeichnen, die das Vail Resort in Colorado diesen Winter einführen wird. Über eine Verknüpfung zwischen Nike+, Gowalla und Facebook Places werden Skifahrer und Snowboarder nicht mehr nur die Piste runterjagen, sondern auch überall einchecken und virtuellen Belohnungen hinterherjagen. Die Technologie, die sich dahinter verbirgt, heißt wie auch in der Coca Cola Village RFID und ermöglicht „die automatische Identifizierung und Lokalisierung von Gegenständen und Lebewesen und erleichtert damit erheblich die Erfassung und Speicherung von Daten“. Damit können auch ohne Smart Phone die virtuellen Profile mit dem eigenen Standort verknüpft werden.

Social Media Skiing Vail Resort - mobile App

Wie im Blog von Fast Company berichtet, können die Besucher des Vail Resorts damit automatisch auf der Piste einchecken und online sehen, wo sich ihre Freunde gerade befinden. Natürlich gibt es dazu auch eine mobile Applikation, die den Skifahrer zusätzlich mit nützlichen Informationen versorgt. Das war aber noch nicht alles. Denn auch hier ist es wieder der Gaming-Faktor, der das Ganze richtig interessant macht: Zusammen mit Gowalla wurden hunderte eigene Pins (virtuelle Trophäen) entwickelt, die man auf dem Berg für die Erreichung bestimmter Ziele bekommt. Zusätzlich gibt es eine Punkte-Rangliste auf Facebook, Statistiken und einiges mehr.

Was haltet ihr von der Idee? Würdet ihr den Dienst auf der Piste nutzen?

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3 Kommentare zu „Der neueste Winter-Trend: Social Media Skiing“

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