OK Go: Viral-Marketing Best Practice

Videos von OK Go als Selbstläufer

Was muss ein Musikvideo haben, damit es sich über soziale Netzwerke von selbst verbreiten und somit eine der kostengünstigen Varianten der Promotion bietet? Das fragen sich vor allem in Zeiten, wo die Musikindustrie am Boden ist, immer mehr Bands. Ein YouTube-Hit entsteht aber nicht von allein, und nur die wenigsten Videos haben das Zeug zu erfolgreichem Viral-Marketing. Worauf kommt es also an?

OK Go

Die US-amerikanische Indieband OK Go zeigt derzeit mit dem Video zu “End Love” wiedermal wie’s geht: Abgesehen von einem widermal grandiosen Song hat man bereits nach den ersten Sekunden den Gedanken, das Video an seine weiterleiten zu müssen. Die vier Herren, die alles andere als geschniegelte Boygroup-Bubies sind, schaffen hier eine Choreografie, die jedes Gefühl von Zeit überbrückt.

Zusätzlich veranstaltet die Band einen Contest auf Facebook mit einem iPad als Preis. Dabei werden alle Möglichkeiten des sozialen Netzwerks geschickt ausgenutzt, um den viralen Effekt zu steigern:

• Download OK Go’s brand new video for the song ‘End Love’
• Upload the video to your Facebook.
• Ask your friends to comment on YOUR upload of the video.
• Each friend’s comment only counts as one point (so no you can not have your mom leave you 500 comments on it and win)
• ‘Likes’ count as half points
• Contest ends midnight PST on June 30th, 2010 so get going!

Voilá – fertig ist der Viral-Marketing-Hit.

VIDEO: OK Go – “End Love”

Genial und Kreativ – aber nicht erst seit heute

OK Go überzeugen aber nicht erst seit “End Love” durch Musikvideos, bei denen sich ihre Musiker-Kollegen eine dicke Scheibe abschneiden können. Bereits seit 2005 liefert die Band aus Chicago visuelle Machwerke, mit denen sie sich in Punkto Kreativität jedes Mal selbst übertreffen.

Ob eine am Stück durchgefilmte Choreografie im Garten der Schwester des Sängers für die erste Single “A Million Ways” (bei dem die Produktion laut Angaben der Band 8 Dollar gekostet hat) oder eine chamäleonartige Performance als Teil der Tapete bei “Do What You Want”. Nicht zu vergessen das akrobatisch verschachtelte Getanze auf acht Laufbändern bei “Here It Goes Again”. Man staunt jedes mal aufs Neue über die genialen Ideen dieser vier Herren.

VIDEO: OK Go – “A Million Ways” (2005)

VIDEO: OK Go – “Do What You Want” (2005)

VIDEO: OK Go – “Here It Goes Again” (2006)

Für die erste Single aus ihrem neuen Album “Of The Blue Colour Of The Sky” wurden sogar zwei Videos und des Songs veröffentlicht. Richtig genial wurde es dabei aber erst mit dem zweiten Video, bei dem eine Maschine gebaut wurde, die man immer mit “Die eine Reaktion löst die nächste aus, und am Ende kommt ein Toast heraus” beschreibt. Der richtig Ausdruck dafür ist übrigens “Rube Goldberg Machine”.

VIDEO: OK Go – “This Too Shall Pass” Version 1 (2010)

VIDEO: OK Go – “This Too Shall Pass” Version 2 (2010)

Man sieht also: Am Anfang einer erfolgreichen Viral-Marketing-Kampagne steht eine kreative Idee. webfeuer hilft gerne dabei, diese zu finden ;-)

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3 Kommentare zu „OK Go: Viral-Marketing Best Practice“

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