Virales Marketing einfach erklärt

Gastbeitrag von Tim Feldhoff

Virales Marketing gewinnt in der heutigen Werbewelt immer mehr an Bedeutung. Doch was ist virales Marketing überhaupt? Und wodurch zeichnet es sich aus? Was sind die Vor- und Nachteile? Warum erlebt es in den letzten Jahren einen solchen Aufschwung?

All diese Fragen werde ich Ihnen an folgendem Beispiel beantworten und näher erläutern:

Auf www.bbq-shop24.de/brennding hat ein Onlinehändler für Barbecuegrills und Grillzubehör eine neue Kampagne gestartet. Die sogenannte BrennDing-Aktion bietet die Möglichkeit, ein Foto oder Webcamschnappschuss von sich in ein originelles und witziges Motiv einzufügen und per E-Mail und über soziale Netzwerke wie Facebook an Freunde zu verbreiten.

Brennding

Was ist virales Marketing?

Das virale Marketing ist eine Form der Werbung, bei der Informationen über eine meist außergewöhnliche Aktion im Internet von Mensch zu Mensch weitergetragen wird. Dies wird im Beispiel BrennDing dadurch verstärkt, dass die Nutzer nach der Erstellung des Bildes die Möglichkeit haben, das entstandene Bild  mit einem Mausklick Per E-Mail, Facebook oder Twitter an Freunde zu versenden. Ebenfalls kann man den Link zum Bild kopieren oder eine hochauflösende Form des Motivs auf dem Computer speichern.

Wodurch zeichnet sich virales Marketing aus?

Das wichtigste Merkmal des viralen Marketings ist, dass es kaum mit Kosten verbunden ist. Lediglich die Erstellung des Videos oder einer Applikation benötigt eine Investition. Zwar ist die erste Bekanntmachung per Pressemitteilungen, Blogeinträgen und Social Network-Veröffentlichungen arbeitsintensiv, jedoch halten sich die Kosten im Gegensatz zu klassischen Werbekampagnen in einem viel geringeren Bereich.

Des Weiteren sollte eine Viralkampagne immer selbstwerbend sein. Das bedeutet, dass der Nutzer die Aktion ohne andere Beeinflussung (Prämien bei Nutzung etc.) an seine Freunde und Bekannte weiterleitet. Aus diesem Grund sollte eine virale Kampagne immer einen lustigen Gag enthält, der es dem Nutzer Wert ist sie weiterzuverbreiten.

Was sind die Vorteile von viralem Marketing?

Zunächst ist der oben erwähnte Kostenfaktor um einiges geringer als bei standardmäßiger Werbung. Weiterhin geschieht die Verbreitung ab einem bestimmten Punkt allein durch die Nutzer der Kampagne. Bei einem guten Konzept kann es passieren, dass immer mehr Nutzer die Aktion an ihre Freunde verbreiten. Sobald dieser Effekt eingetreten ist, bei dem sich die Kampagne wie ein Virus (viral) ausbreitet, kann man bei einer viralen Kampagne von einem Erfolg sprechen. Auch bei der Aktion BrennDing ist ein exponentieller Anstieg der Nutzer zu vermerken.
Ein weiterer Vorteil gegenüber einer klassischen Werbeform liegt in der Aufnahmebereitschaft der Konsumenten. Heutzutage wird man täglich mit Unmengen von Werbung konfrontiert. Zum einen ist somit die Aufnahmefähigkeit eingeschränkt, weiterhin haben wir gelernt wegzuhören und die Werbung zu ignorieren.

Virales Marketing wirkt auf Konsumenten keinesfalls auffordernd. Es soll lediglich die Bekanntheit erhöhen und auf kein direktes Produkt aufmerksam machen.

Was sind die Nachteile von viralem Marketing?

Um das Gelingen einer viralen Marketingkampagne zu gewährleisten, müssen viele Rahmenbedingungen eingehalten werden. Der Unterhaltungsfaktor, die Usability, etc. müssen den Erwartungen der User entsprechen. Außerdem muss sichergestellt sein, dass die Aktion ausreichend bekannt gemacht wurde. Ist eines dieser Kriterien nicht erfüllt, so wird die Kampagne ohne weiteres misslingen, egal wie viel Arbeit man hinein gesteckt hat.

Warum erlebt das virale Marketing in den letzten Jahren einen solchen Aufschwung?

Die Antwort auf diese Frage kann man eigentlich den oben stehenden Antworten entnehmen. Durch die immer neuen Möglichkeiten, die uns das Internet bietet, ist jeder Mensch in der Lage einen bzw. eine Gruppe von anderen Menschen auf schnellstem Weg zu kontaktieren. Dies verstärkt den Effekt einer viralen Verbreitung massiv. Durch E-Mail, Chatprogramme und soziale Netzwerke kann ein jeder auf schnellstem Weg eine Nachricht verbreiten. Viele Firmen und Agenturen machen sich diesen Faktor zu Nutze und versuchen ihre Popularität durch virale Kampagnen auszuweiten.

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6 Kommentare zu „Virales Marketing einfach erklärt“

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